HIV und Menstruation

Ob HIV den weiblichen Zyklus beeinflusst, ist umstritten. Es gibt Hinweise, dass die Menopause bei manchen HIV -positiven Frauen früher eintritt.

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HIV hat nicht nur Folgen für das Immunsystem, sondern kann sich auch auf das Hormonsystem auswirken. Es ist denkbar, dass sich der Menstruationszyklus bei niedriger CD4-Zellzahl und/oder hoher Viruslast verändert und es zum Beispiel zu größeren Abständen zwischen zwei Monatsblutungen kommt. Es kann auch sein, dass die Blutung ganz ausbleibt, auch wenn keine Schwangerschaft besteht.

Es ist sinnvoll, mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelndem Arzt zu sprechen, wenn sich der Menstruationszyklus verändert. Mögliche gynäkologische Ursachen – einschließlich Schwangerschaft – sollten dann genauso wie bei HIV -negativen Frauen geklärt werden.

Falls ungewöhnliche Blutungen (zum Beispiel nach dem Sex), Blutungen nach der Menopause oder sehr starke Monatsblutungen auftreten, ist ein Gespräch mit dem Arzt oder der Ärztin sehr wichtig. Starker Blutverlust kann zu Anämie (Blutarmut, ein Mangel an roten Blutkörperchen) führen.

Wer die Antibabypille nimmt, sollte mögliche Wechselwirkungen mit den HIV -Medikamenten beachten. Diese können zum Beispiel die Sicherheit der Empfängnisverhütung beeinträchtigen. Eine kompetente Beratung über alternative Verhütungsmethoden ist dann besonders wichtig.

Die weiterführenden Links unten im Artikel bieten noch mehr Informationen zum Thema.

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